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 Harry Boeck - Heimserver

Stromsparen

Mitte des Jahres 2006 begann ich, um meine Strom-Ausgleichs-Rechnung am Jahresende zu bangen. Ich hatte damals noch keine Arbeit (obwohl das langsam abzusehen war) und mußte damit rechnen, den Serverbetrieb von meinem ALG-2 zu bezahlen. Unter diesem Umständen ist ein Rechner, der ständig eingeschaltet ist, schon ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor.

Die Leistung, die der Rechner schluckt, läßt sich grob anhand der Wärmeproduktion abschätzen:
Das macht zusammen etwa größenordnungsmäßig 65 Watt Ruheleistung. Die müssen übers Netzteil reinkommen mit vielleicht 70%...80% Wirkungsgrad (ich setze mal 75% an). Dann wären wir bei knapp 90 Watt Eingangsleistung, die das Gesamtsystem aus dem Netz zieht. Die ergeben im Jahr 90 * 8760 Wattstunden alias rund 800 Kilowattstunden(!). Der Preis einer Kilowattstunde ist derzeit (Steuern eingeschlossen): 18,62 ct. Das macht rund 150 Euro pro Jahr. Das ist schon eine Größenordnung, wenn man sowas von ALG-2 nachzahlen soll. Selbst bei meinem jetzigen Verdienst, der netto nicht viel höher ist als ALG-2, bleibt es das.

Für das Geld könnte man glatt einen Server anmieten, obwohl mit solch einer Variante vieles nicht machbar wäre, was man sich zu Hause zusammenbasteln kann.

Ein kleines, altes System, das mit nur einer Festplatte, einer absolut coolen Grafik und einem ebensolchen Prozessor läuft und im Leerlauf nicht viel mehr als insgesamt so um 30 Watt verbrät, würde hier merklich entlasten. Und genau so ein System ist mir Ende Frühjahr 2006 wieder ins Haus geflattert: Mein alter 1997er Rechner, der mir seinerzeit über die Jahre ans Herz gewachsen war...